Die Wahl des richtigen Farbtons ist nicht nur eine Frage des Geschmacks. Klima, Sonnenintensität und Umwelteinflüsse spielen eine entscheidende Rolle für die Haltbarkeit und Optik Ihres Anstrichs.
Wer langfristig Freude an seiner Fassade oder Holzfläche haben möchte, sollte die Farbwahl gut durchdenken.
1. Helle Farbtöne sind oft die bessere Wahl
In Deutschland ist die UV-Belastung höher, als viele vermuten. Gerade in den Sommermonaten wirken Sonne und Licht intensiv auf Holzoberflächen ein.
Dunkle Farbtöne haben dabei zwei Nachteile:
- Sie erwärmen sich stärker
- Sie neigen dazu, schneller auszubleichen
Helle Farbtöne reflektieren das Sonnenlicht besser und bleiben dadurch häufig länger farbstabil. Außerdem wirken sie freundlicher, moderner und passen sich harmonisch in viele Umgebungen ein.
2. Dunkle Töne bewusst einsetzen
Das bedeutet nicht, dass dunkle Farbtöne ungeeignet sind. Sie können architektonisch sehr reizvoll sein und starke Kontraste schaffen.
Wichtig ist jedoch:
- Mit etwas kürzeren Pflegeintervallen rechnen
- Besonders auf eine fachgerechte Verarbeitung achten
- Die Flächen regelmäßig kontrollieren
3. Farbwirkung vorab testen
Farben wirken je nach Licht, Umgebung und Holzart unterschiedlich. Ein Farbton, der im Eimer perfekt aussieht, kann auf einer großen Fläche ganz anders erscheinen.
Nutzen Sie daher den Farbkonfigurator auf unserer Website. So können Sie:
- verschiedene Farbtöne vergleichen
- eine realistische Vorstellung erhalten
- Ihre Entscheidung sicherer treffen
Fazit
Die richtige Farbwahl beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch die Langlebigkeit Ihres Anstrichs.
Helle Töne sind in Deutschland oft besonders pflegeleicht und farbstabil – dennoch entscheidet am Ende Ihr persönlicher Stil.